Ø  Unterschiede zwischen Einlegesohlen und orthopädischen Einlagen?

[siehe auch Füsse - Schuhe - Einlagen]

Einlegesohlen sind „Fertigprodukte“ für eine „Allgemeinheit“. Die „ready made“ Modelle „Basic“, „Regular“ und "Komfort" der Pro Vamos ! Venen-Einlagen sind universelle Komfort-Einlegesohlen. Sie stabilisiert die „normale“ Fußkontur, unterstützt das Abrollen und bietet dem Fuß eine natürlich geformte, größere und weichere Auflagefläche.

Eine orthopädische Einlage (als Medizinprodukt) wird individuell durch einen Fachbetrieb anpasst, korrigiert Fehlstellungen und schützt vor individuellen lokalen Überbelastungen. Für die Herstellung von individuell angepassten orthopädischen Einlage mit den Pro Vamos ! Funktionen gibt es den Bausatz (Premium) für die Fachbetriebe der OST, OSM und OT. 

Ø  Wie funktionieren die Pro Vamos ! Venen-Einlagen?

Die Einlagen stabilisieren die natürliche Fußkontur und aktivieren und steigern die natürliche Blutzirkulation, speziell wird der Blutrückfluß aus den Beinen zum Herzen unterstützt.

Die Funktion (Optimierung der natürlichen Venenpumpen) entsteht durch den ständigen Wechsel von Be- und Entlastung der Fußsohle, eine Verlängerung der Abrollung der Füße und eine Steigerung der Aktivität der (Waden-) Muskulatur beim Abdruck von den Zehen.

 

Ø  Wofür sind die Einlagen geeignet?

Durch die Stabilisierung des Fußes und eine weiche Auflage für die Fußsohle wird die Belastung auf den Fuß reduziert und damit der Komfort verbessert. Die Einlagen unterstützen die Funktionen der natürlichen Venenpumpen (Fußsohlen-, Sprunggelenk- und Wadenpumpe) und steigern die natürliche Blutzirkulation, speziell den Blutrückfluß aus den Beinen zum Herzen.

Ø  Für wen sind die Einlagen ungeeignet?

Bei Sensibilitätsstörungen der Fußsohle(z.B. durch Diabetes, Polyneuropathie) ist die Möglichkeit Fehl- bzw. Überbelastungen der Fußsohle als „Signal“ wahrzunehmen eingeschränkt.

Bei diesen Krankheitsbildern muss eine individuelle Anpassung durch einen Fachbetrieb erfolgen; die „ready made“ Produkte dürfen nicht eingesetzt werden.

Bei „Problemen“ mit den medizinischen Diagnosen „Diabetes, Polyneuropathie, Fersensporn, Fasciitis plantaris“ sollte immer ein Fachbetrieb aufgesucht werden. Die Spezialisten können Sie beraten und gegebenenfalls eine an Ihre Bedürfnisse angepasste Einlage erstellen.

Ø  Welche Größen gibt es?

Die Einlagen werden für die Schuhgrößen 36 bis 47 angeboten, das entspricht einer Sohlenlänge von 240 bis 314 mm

 

Ø  Warum Größe und Sohlenlänge?

Die Länge eines Schuhs und damit die Länge passender Einlegesohlen bzw. Einlagen können trotz gleicher Schuhgröße unterschiedlich sein. Durch die Angabe der Sohlenlänge können die für die Schuhe passenden Einlagen besser ausgewählt werden. Dafür wird die Länge der im Schuh vorhandenen Einlegesohle bzw. die Länge des Schuhinnenraums bestimmt.

 

Ø  Pflege!

Die Einlagen nach dem Tragen aus den Schuhen nehmen und lüften – Temperatur 15 bis 35 Grad C, Luftfeuchtigkeit bis 70 %. Nicht auf die Heizung und nicht in die Sonne legen. Die Einlagen dürfen nicht gewaschen oder chemisch gereinigt werden! Bei stärkerer Verschmutzung können die Einlagen mit einer weichen, trockenen Bürste vorsichtig gereinigt werden.

 

Inhalte werden fortlaufend ergänzt.

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